Der kurze Weg zum Spezialisten

Kooperation mit Wirbelsäulenzentrum Fulda|Main|Kinzig sichert heimatnahe Versorgung im Vogelsbergkreis.

Große Freude bei allen Beteiligten: mit (von links) Dr. Michael Eichler und Dr. Bernd Hölper hat der Vorstand der Eichhof-Stiftung Lauterbach Mathias Rauwolf (rechts) zwei echte medizinische Hochkaräter der Neurochirurgie für Operationen am Krankenhaus Eichhof gewinnen können.

Für Patienten mit Rückenleiden im Vogelsbergkreis gehören lange Anfahrtswege zum Krankenhausaufenthalt zukünftig der Vergangenheit an: Das medizinisch-operative Angebot am Krankenhaus Eichhof wird erweitert, denn seit Beginn dieses Jahres besteht eine Kooperation mit dem Wirbelsäulenzentrum Fulda|Main|Kinzig der beiden Neurochirurgen Dres. Michael Eichler und Bernd Hölper aus Fulda.

Volksleiden Rückenschmerzen: Ob Bandscheibenvorfall, Blockade, muskuläre Beschwerden, Osteoporose, Unfall oder Tumor - so vielfältig, wie die Diagnosen, so unterschiedlich können die notwendigen Therapien sein. Die beiden Neurochirurgen Eichler und Hölper haben sich die ganzheitliche Begleitung ihrer Patienten auf die Fahnen geschrieben, vollumfänglich vom ersten Beratungsgespräch bis zur letzten Nachbehandlung. „Den Rückenfacharzt gibt es nicht und die Betrachtung eines Patienten mit Beschwerden erfordert häufig den Rundumblick über die Lebenssituation und das berufliche Umfeld“, ist Dr. Michael Eichler überzeugt. Aus diesem Grund basiere das medizinische Konzept der Fachärzte im Wirbelsäulenzentrum auf der engen Verbindung der Fachdisziplinen Neurochirurgie, Sportmedizin und Orthopädie und vereine die Vorteile dieser Fachdisziplinen.

Mit vier fachärztlichen Praxen in Fulda, Gelnhausen, Hanau und Neu Isenburg sowie mittlerweile acht OP-Standorten, zu denen nun auch Lauterbach gehört, bietet das hochspezialisierte Ärzteteam die gesamte Bandbreite der konservativen und operativen Wirbelsäulenversorgung an. Zum Team zählen insgesamt acht Neurochirurgen, ein Orthopäde und ein Physician Assistant (studierter Arztassistent). Dass die Qualität der ärztlichen Beratung und Versorgung im konservativen wie im chirurgischen Behandlungsbereich stimmen, haben die Spezialisten aus Fulda schwarz auf weiß: sie besitzen die Klinik-Zertifizierung durch die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft e.V..

„Es gibt in unserer Region kein vergleichbares Angebot. Wir verfügen über ein breit aufgestelltes Leistungsspektrum, garantieren qualitativ hochwertige Arbeit, entwickeln unser Know-how stetig weiter und sind dank unserer Flexibilität und Zuverlässigkeit der ideale Partner im operativen Portfolio eines Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung“, erklärt Dr. Bernd Hölper. Der Lückenschluss im Vogelsbergkreis mit dem Krankenhaus Eichhof in Lauterbach als weiterer Operationsstandort sei daher ein logischer Schritt, so der Neurochirurg.

„Wir versorgen jährlich etwa 14.000 Patienten, die aus den unterschiedlichsten Regionen in ganz Hessen und den angrenzenden Bundesländern kommen. Damit die Belastung für Patienten reduziert werden kann, bedarf es wohnortnaher versierter Kooperationspartner, die eine entsprechende Infrastruktur vorweisen können und die Möglichkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit mit fachlich perfekt qualifiziertem Personal bieten. All das finden wir hier in Lauterbach vor“, ergänzt Dr. Michael Eichler. „Wir sehen uns als Dienstleister für Patienten und Zuweiser, die wir als zuverlässiger Partner in allen Fragen der Rückengesundheit weiterhin auf Augenhöhe unterstützen möchten.“

Der Zeitpunkt sei genial, sieht der Vorstand der Eichhof-Stiftung Lauterbach Mathias Rauwolf das Haus gut gerüstet. Durch die Neustrukturierung der Radiologie mit eigenem MRT und verbessertem technologischen Equipment sowie der Aufstockung der Abteilung mit fachlich versiertem Personal könnten die Bedingungen am Krankenhaus Eichhof in Lauterbach nicht besser sein. Dank der neuen Kooperation mit dem Wirbelsäulenzentrum Fulda|Main|Kinzig blieben den Patienten in der Region zukünftig lange Anfahrtswege erspart.

Und auch Unfallpatienten, die einer chirurgischen Wirbelsäulenversorgung bedürfen, müssten nun nicht mehr in andere Krankenhäuser verlegt werden, da selbst akute, operative Eingriffe direkt vor Ort durchgeführt werden können, sagt der Stiftungsvorstand.

Er sei angetreten, um das Krankenhaus Eichhof fit für die Zukunft zu machen und dazu gehöre es, „sich medizinisch, pflegerisch und in der technischen Ausstattung auf einem Top-Niveau zu bewegen“, so Rauwolf wörtlich. Das sei nun mit der neuen Kooperation perfekt gelungen, schließlich eile der gute Ruf der Mediziner aus Fulda ihrer Arbeit längst voraus.