Sozialstation Schwalmtal in neuen Räumlichkeiten

Tag der offenen Tür lockt viele Gäste und politische Prominenz in die ehemalige Zweigstelle der Sparkasse Oberhessen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation Schwalmtal freuen sich über die neuen Räumlichkeiten.

Mit einem Tag der offenen Tür begrüßte das Team der Sozialstation  Schwalmtal, einer Außenstelle der Sozialstation Eichhof in Lauterbach, viele Gäste in den neuen Räumlichkeiten in Storndorf. Notwendig geworden war der Umzug durch die Erweiterung des Betreuungsangebots für Pflegebedürftige in häuslicher Umgebung und die damit verbundene Aufstockung des Personals.

Viele Bürgerinnen und Bürger, die zur Kirmes in Storndorf gekommen waren, nutzten die Gelegenheit, sich in den Räumen der ehemaligen Sparkasse Oberhessen umzusehen und sich über das Angebot des ambulanten Pflegedienstes zu informieren. Neben den Vertretern der kommunalpolitischen Gremien waren Repräsentanten des Fördervereins der Sozialstation, Mitglieder des Betriebsrates der Eichhof-Stiftung, aber auch die Bundestagsabgeordnete Birgit Kömpel (SPD) gekommen, um sich in den lichtdurchfluteten, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter zugeschnittenen Räumen, einen Eindruck über die Arbeit der Sozialstation zu verschaffen.

Teamleiterin Karin Runge dankte in ihrer Begrüßung für die nicht unerhebliche Unterstützung durch die Gemeinde, den Vorstand der Eichhof-Stiftung sowie den Förderverein, die seit der Aufnahme des eigenen Standorts in Schwalmtal vor 21 Jahren immer mit Rat und Tat zur Seite standen. Neben dem Beitrag zum Umzug wurde von Seiten der Gemeinde und des Fördervereins der Mietkostenzuschuss erhöht und eine Kostenbeteiligung an der Ausstattung geleistet. Nicht zuletzt gelte ihr Dank auch der Sparkasse für die Überlassung von Teilen des Inventars zu einem geringen Entgelt, so Runge.

Mittlerweile versorgen 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die derzeit 80 Klienten in den Dörfern des Schwalmtals. Darauf ging Hanne Steuernagel, Leiterin der Sozialstation Eichhof mit den weiteren Niederlassungen in Wartenberg und Schlitz, in ihrer Ansprache ein und hob hervor, dass die Eigenständigkeit im Pflegebereich, die dezentrale Struktur des ambulanten Dienstleisters, aber auch die übergeordneten Prozesse, die von Lauterbach aus gesteuert würden, zum Erfolg des ambulanten Pflegedienstes beitragen. „Im Verbund der Eichhof-Stiftung bilden wir eine starke und zukunftsorientierte Gemeinschaft mit mittlerweile insgesamt 92 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mehr als 800 Klienten betreuen“, sagte Steuernagel. „Wir haben inzwischen 17 Kollegen in der Altenpflege und Altenpflegehilfe selbst ausgebildet, mit steigender Tendenz. Damit betreiben wir Zukunftssicherung in der Pflege und sorgen vor allem für eigenen Nachwuchs und Personal“, ergänzte die Leiterin und wünschte den Kollegen in Storndorf weiterhin gutes Gelingen in den neuen Räumlichkeiten. Sie freue sich sehr, dass die Schwalmtaler Bürger nun barrierefrei „ihren“ Pflegedienst aufsuchen könnten.

Eine Erweiterung des Angebots steht ab Herbst an, wenn die Sozialstation Eichhof das derzeitige Portfolio um die Betreuung von Pflegebedürftigen mit Hol- und Bringdienst, Gesang, Spiel und Bewegungsangeboten oder Kaffee und Kuchen mit netten Gesprächen ergänzt. „Wir wollen einen Ort der Begegnung und des Gesprächs schaffen mit vielfältigen Angeboten und Themennachmittagen“, erklärt Karin Runge. Dadurch könnten pflegende Angehörige für ein paar Stunden eine Auszeit vom Pflegealltag nehmen, so die Teamleiterin in Schwalmtal.