Schlitzer Chor singt für Patienten im Krankenhaus Eichhof

„Kultur im Krankenhaus“ (KiK) präsentiert Gesang und Andacht beim Adventskonzert.

Die Mitglieder des Schlitzer Chors um Leiterin und Dirigentin Ute Fischer stellten sich gerne zum Erinnerungsfoto mit den Verantwortlichen von KiK und den Eichhof Damen vor dem schön geschmückten Weihnachtsbaum im Foyer des Krankenhauses Eichhof auf.

Herbert Krauß (links), Vorsitzender von KiK, begrüßte die zahlreich erschienen Gäste.

Pastoralreferentin Hedwig Kluth hielt die wöchentliche Andacht nicht in der Kapelle des Krankenhauses, sondern im Rahmen des Konzerts.

Patienten, Angehörige, Personal und Gäste des Krankenhauses Eichhof in Lauterbach waren der Einladung von Kultur im Krankenhaus (KiK) gefolgt und lauschten den adventlichen Klängen des gemischten Chores des Trachten- und Volkstanzkreises Schlitzerland im Aufenthaltsraum der Ebene 1. Im Rahmen der Veranstaltung fand auch die wöchentliche Andacht statt.

Zu Fuß bzw. per Rollstuhl mit Unterstützung des Pflegepersonals und der Eichhof Damen, die an diesem Abend im Einsatz waren, nahm das zahlreich erschienene Publikum an der Veranstaltung teil. Der Vorsitzende von KiK Herbert Krauß stellte die Bedeutung des Singens in den Fokus seiner Begrüßungsrede. „Singen ist wichtig für die Gesundheit und das Lebensgefühl. Insbesondere für Menschen, die sich im Krankenhaus aufhalten, kann es eine positive Wirkung auf die Genesung haben“, hob Krauß hervor.

Unter der organisatorischen Leitung von Marika Heiß, Öffentlichkeitsreferentin am Krankenhaus Eichhof und Mitglied bei KiK, hatte die Arbeitsgruppe in diesem Jahr ein besonderes Ensemble verpflichtet. Der gemischte Chor des Trachten- und Volkstanzkreises Schlitzerland unter der Leitung von Ute Fischer, die auch Mitarbeiterin im Krankenhaus ist,  weckte mit adventlichen Weisen - teilweise auch in Schlitzer Mundart - die Emotionen der Zuhörerschaft. In Schlitzerländer Tracht traten die achtzehn Frauen und Männer auf und schufen mit ihrem Gesang eine Abwechslung vom Krankenhausaufenthalt.

Das Konzert war ein willkommener Anlass, die wöchentliche Andacht in die Veranstaltung mit einzubeziehen. Pastoralreferentin Hedwig Kluth hatte passend zum Barbaratag einen Zweig geschnitten und stellte die Legende um den kargen Zweig, der am Heiligen Abend blühen soll, in den Mittelpunkt ihrer Botschaft. „Es geht um die Hoffnung, die aufkeimen und ins Herz zurückkehren soll - gerade bei Menschen, die sich in der Vorweihnachtszeit im Krankenhaus aufhalten müssen“, sagte die Referentin wörtlich.

Herbert Krauß dankte allen Protagonisten für ihren Auftritt und die besinnliche Gestaltung des Konzertabends und überreichte Blumensträuße an Ute Fischer und Hedwig Kluth. Mit einem gemeinsam gesungenen Weihnachtslied endete eine für das Publikum außergewöhnliche Veranstaltung, die so manchen vom eigentlichen Grund des Aufenthalts im Krankenhaus ablenkte.