Rechtzeitig gegen Grippe impfen

Influenza-Impfaktion am Krankenhaus Eichhof als Vorbild für alle Mitarbeiter.

In der Notaufnahme am Krankenhaus Eichhof fanden sich Chefärzte, Verwaltungsdirektion, Bereichsleitungen und andere Mitarbeiter ein, um sich rechtzeitig vor der neuen Influenza-Saison impfen zu lassen.

Chefärzte, Verwaltungsdirektion, Leitungskräfte und Mitarbeiter am Krankenhaus Eichhof haben sich gemeinsam gegen Grippe impfen lassen. Als Vorbild für die gesamte Belegschaft soll auf die Bedeutung der Schutzimpfung vor dem nächsten Winter hingewiesen werden.

„Die Impfung ist freiwillig und kostenlos. Da wir uns rechtzeitig vor jeder Influenza-Saison vorbereiten müssen, haben wir bereits Ende August den Impfstoff bestellt“, erklärt die Organisatorin der Aktion, Pflegedirektorin Kathrin Kleine. Bis zum Aufbau einer Immunität dauere es durchschnittlich 14 Tage, daher sei es sinnvoll, sich jetzt impfen zu lassen.

Im Vorfeld hatte der Betriebsärztliche Dienst eine Rundmail an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Medizin und Pflege, Verwaltung, Küche und Reinigungsdienst geschickt, um auf die kostenlose Impfmöglichkeit hinzuweisen.

„Wir wollen die Impfbereitschaft innerhalb des Personals erhöhen und als Vorbild fungieren. Die Grippeimpfung ist wichtig: einerseits zum Eigenschutz, andererseits auch in der Verantwortung gegenüber den Patienten. Da sich die Stämme verändern, ist die Impfung vom letzten Jahr nicht mehr effektiv“, erklärt der Verwaltungsdirektor Dr. Christof Erdmann. Krankenhauseinweisungen führten viele Krankenhäuser an die Grenzen der Aufnahmekapazitäten. Außerdem seien sie in dieser Zeit doppelt belastet: Neben dem erhöhten Patientenaufkommen fallen auch mehr Mitarbeiter wegen Krankheit aus.

Er plädiert dafür, dass alle Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, über sechzig Jahre alt sind oder an multimorbiden Erkrankungen leiden sowie Lehrer, Erzieher und alle Personen, die mit hohem Publikumsverkehr in Berührung kommen, sich vorbeugend impfen lassen.

Kontrolle der Chargen

Jeder Impfwillige erhält 24 Stunden vor der Impfung einen Aufklärungsbogen, der umfassend informiert und über Risiken und mögliche Komplikationen aufklärt. Dokumentiert wird die freiwillige Entscheidung mit der Unterschrift des Patienten, erläutert Anja Luft, Bereichsleitung Notaufnahme, Medizincontrolling und Casemanagement am Krankenhaus Eichhof. Die Chargennummer der Ampulle werde auf den Bogen aufgeklebt, um nachvollziehen zu können, aus welcher Produktion das Serum stammt.

„Die letzten beiden Influenza-Saisons verliefen recht schwer. Neben der durch die Erkrankung bedingten längeren Arbeitsunfähigkeit, müssen Betroffene mit heftigen Symptomen tagelang das Bett hüten. Meiner Ansicht nach ist es ein Muss für Arbeitgeber, die Vorsorge in arbeitsmedizinische Konzepte einzubinden. Die Impfung stellt den effektivsten Schutz gegen Grippe dar und wir hoffen, mit unserer Aktion Schule zu machen“, ruft Kathrin Kleine alle Mitarbeiter zur Teilnahme auf.