Neu gestaltete Stationen im Krankenhaus Eichhof haben die Arbeit aufgenommen

Umzug der Urologie und Gynäkologie in den kernsanierten Funktionsbau auf Ebene 2.

Die neuen Behandlungsräume wurden in Ausstattung und Technik angepasst. Davon überzeugten sich (von links): stv. Verwaltungsdirektor Hans-Georg Stoll, Verwaltungsdirektor Dr. Christof Erdmann, Pflegedirektorin Kathrin Kleine, Manfred Dickert (stv. Vorstandsvorsitzender), Bereichsleiterin Mareike Zinn, Hans-Jürgen Schäfer (Vorstandsvorsitzender) und Volker Christe (stv. Vorstandsvorsitzender).

In den Stationszimmern für Ärzte und Pflegepersonal werden die Maßnahmen für die Patienten miteinander besprochen (von links): Mareike Zinn, Kathrin Kleine, Dr. Christof Erdmann, Manfred Dickert, Leitender Arzt Urologie Berthold Alt, Volker Christe, Hans-Jürgen Schäfer und Hans-Georg Stoll.

Die Fassade des kernsanierten Gebäudes wurde dem Neubau aus dem Jahr 2010 in Bauart und Optik angepasst. Jetzt hat das Krankenhaus Eichhof ein einheitliches Erscheinungsbild.

Nach erfolgreichem Umbau sind jetzt die beiden Stationen 2C Gynäkologie und 2D Urologie im groß angelegten Sanierungsprojekt am Krankenhaus Eichhof in Lauterbach eingeweiht worden. Bereits im Januar konnte die Versorgung von Patienten aufgenommen werden. Die nagelneuen, hell und freundlich eingerichteten 2-Bett-Patientenzimmer, Versorgungsräume, Personal-, Besprechungs- und Stationszimmer sowie die Untersuchungsräume im kernsanierten Gebäude sind ein Spiegelbild der Bereiche Unfall- und Orthopädische Chirurgie / Allgemein- und Viszeralchirurgie, die im gegenüber liegenden Neubau im Jahr 2010 bereits eingerichtet wurden.

Der Vorstand der Eichhof-Stiftung Lauterbach unter dessen Verantwortung das Millionenprojekt umgesetzt wurde hat in einem Rundgang auf Ebene 2 die Fertigstellung der Arbeiten und die Einrichtung der Stationen begutachtet und sich persönlich von den damit einhergehenden optimierten Abläufen im Gespräch mit Ärzteschaft und Pflegepersonal überzeugt. „Wir sind sehr froh, dass nach den jahrelangen Umbaumaßnahmen für den zweiten Bauabschnitt langsam wieder Normalität einkehrt. Unser Dank gilt den Mitarbeitern und Patienten unseres Hauses, die die Herausforderungen und Einschränkungen der Bauphase mit großem Verständnis aufgenommen haben“, sagt der Vorstandsvorsitzende Hans-Jürgen Schäfer. Er dankte den engagierten Teams der beiden Stationen und den Baubeauftragten sowie der Abteilung Technik, die für einen reibungslosen Umzug direkt nach den Weihnachtsfeiertagen gesorgt hätten.

Um Organisation und Abläufe für die nunmehr dauerhaft eingerichteten Wirkungsstätten zu optimieren, wurden Synergien genutzt. Die Funktionsräume zwischen den Fluren stehen beiden Abteilungen gleichermaßen zur Verfügung. „Durch die Zugehmöglichkeiten von zwei Seiten und die gemeinsame Nutzung von Gerätschaften und Materialien konnten wir einen Platz- und Zeitvorteil schaffen, der unter anderem den Hol- und Bringedienst sowie die Versorgung der Patienten mit Essen verbessert“, erklärt Pflegedirektorin Kathrin Kleine. „Die gesamte Logistik ist im Vorfeld auf den Prüfstand gestellt worden. Wir haben unsere Erfahrungswerte eingebracht und dadurch die Abläufe insgesamt verbessern können“, ergänzt die Bereichsleitung Operative Stationen, Mareike Zinn.

„Während der Bauphase konnten wir den Betrieb in den Ambulanzen und im OP durchgängig aufrecht erhalten“, informiert der Verwaltungsdirektor Dr. Christof Erdmann. „Da die Konzeptplanung für die Modernisierung des Funktionstraktes schon mit Fertigstellung des Neubaus Ende 2010 feststanden, konnten wir die vorübergehenden Veränderungen und Verlegungen rechtzeitig planen. Durch die sukzessive Inbetriebnahme der Stationen und Funktionsbereiche können wir nun in allen Bereichen auf modernste Standards zugreifen", so der Verwaltungschef.

Nach der Kernsanierung des Funktionsgebäudes, in die auch die einheitliche Fassadengestaltung mit einbezogen ist, steht dem Krankenhaus ein weiteres hochmodernes Gebäude zur Verfügung, das sich nicht nur nahtlos an den Neubau und die Außengestaltung anpasst, sondern einen weiteren positiven Aspekt für die Patienten mit sich bringt. „Der Blick von Ebene 2 auf den Vogelsberg und die Stadt Lauterbach ist ein echter Mehrwert, der sich auch auf die Genesung unserer Patienten auswirken wird“, ist Kathrin Kleine sicher. Bis Mitte des Jahres sollen dann auch die Bereiche Innere Medizin/Kardiologie, Innere Medizin/Gastroenterologie sowie die Geriatrie aus dem Altbau in die Ebene 1 des sanierten Gebäudes umgezogen sein.