Krankenhaus Eichhof fährt die medizinische Versorgung wieder hoch

Alle Fachabteilungen wieder im Vollbetrieb.

Stellvertretend für alle Fachabteilungen am Krankenhaus Eichhof verkünden die Chefärzte (von links) Tobias Plücker, Dr. Johannes Roth und Dr. Andreas Müller von Postel, dass das Krankenhaus zum Normalbetrieb zurückkehrt und Untersuchungen sowie Operationen wieder aufgenommen werden können.

Gute Nachrichten für die Patienten im Vogelsbergkreis: Dank niedriger Inzidenzzahlen und einer hohen Impfbereitschaft des ärztlichen und pflegerischen Personals am Krankenhaus Eichhof in Lauterbach nehmen alle Fachabteilungen elektive Eingriffe uneingeschränkt wieder auf und kehren in die normale Versorgung von ambulanten und stationären Patienten zurück.

Diese Information verkündeten der Ärztliche Direktor und Chefarzt Innere Medizin/Gastroenterologie Dr. Johannes Roth, der Hygieneverantwortliche Arzt und Chefarzt Innere Medizin/Kardiologie Tobias Plücker sowie Dr. Andreas Müller von Postel, der gemeinsam mit Dr. Jürgen Ludwig die chefärztliche Doppelspitze in der Unfall- und Orthopädischen Chirurgie am Krankenhaus Eichhof bildet.

„Wir sind angesichts der niedrigen Inzidenzen in der Lage, das Krankenhaus wieder in den Normalzustand zu versetzen. Die Corona-Station ist derzeit geschlossen, die von Landesseite geforderten Vorgaben sind reduziert worden. Die separate Versorgung von Covid-19 Patienten beeinträchtigt die Abläufe auf den anderen Stationen und in der ambulanten Versorgung nicht mehr“, erklärt Tobias Plücker den Ist-Zustand.

„Wir haben schon früh ein sehr gutes Hygienemanagement an den Tag gelegt. Dank vieler Testungen seit dem vergangenen Sommer und einer überragenden Bereitschaft innerhalb des Krankenhauspersonals, sich impfen zu lassen, können wir nun auf eine sehr gute Operationssituation zurückgreifen“, beschreibt Dr. Andreas Müller von Postel stellvertretend für alle Fachabteilungen die Lage am Krankenhaus Eichhof. Selbstverständlich würden alle Sicherheitsmaßnahmen aufrechterhalten. Patienten, die ambulant oder stationär ins Krankenhaus kämen, würden vor operativen Eingriffen auf Covid-19 getestet. Das gelte auch für begleitende Angehörige.

Die meisten Mitarbeiter im Krankenhaus Eichhof seien inzwischen zweimal geimpft, erläutert der hygieneverantwortliche Arzt Tobias Plücker und fügt hinzu: „Wir sind sehr froh, dass die Impfbereitschaft in unserem Haus so hoch ist. Das hat vor allem damit zu tun, dass wir umfassend informiert und viele persönliche Gespräche auch zu den Impfstoffen geführt haben. So konnten wir vorhandene Verunsicherung ausräumen.“

Unabhängig von Impfungen sind alle im Krankenhaus tätigen Personen sensibilisiert. Bei Bedarf und den nicht geimpften Personen wird weiterhin regelmäßig getestet, ergänzt der Ärztliche Direktor Dr. Johannes Roth. Er appelliert an die Bevölkerung, zeitnah wegen vorhandener Erkrankungen zum Arzt zu gehen. Das betreffe nicht nur Patienten mit bereits vorliegenden Diagnosen, Vorsorgeuntersuchungen sollten auch nicht weiter nach hinten verschoben werden.

„Die Verschlechterung bestehender Erkrankungen hat nachweislich zugenommen. Auch wenn wir großes Verständnis dafür haben, dass viele Menschen noch immer verunsichert sind und notwendige Operationen hinauszögern, es ist wichtig, Behandlungserfolge und eine vollständige Genesung nicht zu gefährden“, sagt der Chefarzt der Gastroenterologie mit Nachdruck und fügt an: „Es ist sicher, zu uns ins Krankenhaus zu kommen.“