Krankenhaus Eichhof eröffnet Überwachungszentrum im Neubau

Station mit 20 Plätzen zur postoperativen Betreuung.

Stiftungsvorstand, Verwaltungsdirektion, Verantwortliche sowie Mitarbeiter sehen das neue Überwachungszentrum als weiteren Schritt in die Zukunftsfähigkeit des Krankenhauses Eichhof (von rechts): Dr. Christof Erdmann, Hans-Georg Stoll, Volker Christe, Hans-Jürgen Schäfer, Manfred Dickert, Andrea Rubenbauer, Katharina Hojka und Dr. Norbert Sehn.

Im Zuge der voranschreitenden Bauarbeiten am Krankenhaus Eichhof wurde das neue Überwachungszentrum als interdisziplinäre Einheit für alle Fachbereiche eröffnet. Ambulant und vor allem stationär operierte Patienten werden zukünftig in einem eigenen Bereich betreut und erst nach Stabilisierung der Vitalfunktionen nach Hause entlassen oder auf die zuständige Station verbracht.

„Wir haben vier helle und freundliche Zimmer mit je 5 Betten und einer tollen Aussicht für Patienten eingerichtet, die sich ambulanten endoskopischen Untersuchungen, wie Gastroskopie, Koloskopie oder Kniespiegelung unterziehen müssen. Darüber hinaus kommen auch die Operierten aller stationären Fachbereiche inklusive der Augen-, HNO- und Zahnpatienten hierher“, erklärt Dr. Norbert Sehn, Chefarzt der Abteilung Anästhesiologie und Intensivmedizin.

„Durch das neue Überwachungszentrum entlasten wir die Intensivstation, erleichtern aber auch den Kollegen in den Fachbereichen die Nachsorge, denen bislang nur beengte Möglichkeiten für die Nachbeobachtung zur Verfügung standen“, erläutert Verwaltungsdirektor Dr. Christof Erdmann. Bis Ende des Jahres soll der neue Bereich voll funktionsfähig sein; mittelfristig plant der Verwaltungsdirektor sogar eine 24-Stunden-Betreuung im Überwachungszentrum.

„Das Krankenhaus Eichhof verfügt über modernste Standards und hat überregional einen sehr guten Ruf. Wir sind als Verantwortliche der Stiftung gefordert, die Fachabteilungen und Funktionsbereiche hier in Lauterbach zukunftsfähig aufzustellen. Dazu gehören neben der Sanierung unserer Gebäude vor allem die Optimierung von Arbeitsprozessen durch zusätzliche Investitionen, eine noch bessere Patientenbetreuung und die Erweiterung des medizinischen Spektrums“, sieht Vorstandsvorsitzender Hans-Jürgen Schäfer die Einrichtung des neuen Überwachungszentrums als Schritt in die richtige Richtung.