Große Resonanz beim Fest der Sozialstation Schlitz

Ambulanter Pflegedienst richtet Feier für Klienten und Gäste aus.

Mit Kuchen und anderen Leckereien bewirtete das Team der Sozialstation Schlitz um Bereichsleitung Carmen Richtberg (rechts) die Festgäste.

Carmen Richtberg dankte Reinhold Horn für die Gedichte und Anekdoten heimischer Dichter in Schlitzer Mundart.

Gut 60 Personen waren der Einladung der Sozialstation Schlitz gefolgt, am Reformationstag im Evangelischen Gemeindehaus einen Nachmittag mit Andacht, Vortrag in Mundart und gemütlichem Beisammensein zu verbringen. Das Team des ambulanten Pflegedienstes - eine Außenstelle der Sozialstation Eichhof in Lauterbach - konnte mit selbstgebackenem Kuchen und lecker belegten Broten die Gäste begeistern.

Die Bereichsleitung der Sozialstation Carmen Richtberg begrüßte die zahlreich erschienen Teilnehmer, zu denen neben Klienten auch Angehörige und Gäste aus der Region gekommen waren. Den Beginn gestaltete der evangelische Pfarrer Johannes Wildner mit einer kurzen Andacht. Er nahm den Reformationstag zum Anlass, eindringliche Worte zum Glauben für evangelische sowie katholische Christen gleichermaßen zu formulieren. Der Pfarrer erläuterte die Inhalte des Wappens von Martin Luther und mit gemeinsamen Gebeten und Liedern stimmte der Geistliche die Anwesenden auf einen gemütlichen Nachmittag ein.

Für Unterhaltung sorgte Reinhold Horn aus Pfordt, der Anekdoten und Gedichte der Heimatdichter Hans Steinacker, Fritz Kumpf und Georg Lohn in Mundart wiedergab. Zum Dank für den munteren Vortrag, den Horn mit Charme und Witz gestaltete, hatte Carmen Richtberg ein kleines Präsent mitgebracht und auch das Publikum honorierte den kurzweiligen Beitrag mit großem Applaus.

Im Anschluss wurden die Gäste von dem Team der Sozialstation Schlitz mit kulinarischen Genüssen bewirtet, die die Mitarbeiterinnen des ambulanten Pflegedienstes in ihrer Freizeit vorbereitet hatten und sie widmeten sich anschließend auch im Gespräch den Anwesenden.

„Wir wollen den Menschen, die von uns versorgt werden, aber auch Gästen, die nicht zu unserem Kundenstamm gehören, ein paar schöne Stunden bereiten und die Gelegenheit bieten, alte Bekannte wiederzusehen oder neue Kontakte zu knüpfen. Das ist uns wohl sehr gut gelungen“, erklärt Carmen Richtberg. Die Bereichsleitung der Sozialstation Schlitz freut sich besonders, dass die Resonanz auf das Fest, das jährlich stattfindet, immer größer wird und die Zahl der Teilnehmer kontinuierlich steigt. „Dass die Mitarbeiterinnen sich in ihrer Freizeit bereit erklären, für die Bewirtung zu sorgen und auch die Feier betreuen, geht weit über das in diesem Beruf ohnehin erforderliche Engagement hinaus und dafür danke ich allen Beteiligten sehr herzlich“, sagte die Bereichsleitung.