Ein kleiner Pikser mit großer Wirkung

Chefärzte und Leitungskräfte am Krankenhaus Eichhof lassen sich gegen Grippe impfen.

Großer Andrang beim Gruppenimpfen der Führungsriege (hinten, von links): Pflegedirektorin Kathrin Kleine, Bereichsleiterin Daniela Rudolph, die Chefärzte Dr. Friedrich Jungblut, Serguei Korboukov, Dr. Rüdiger Hilfenhaus, Tobias Plücker, die Bereichsleiterin Notaufnahme Anja Luft, die Pflegedienstleitung der Sozialstation Eichhof Serpil Memic und Verwaltungsdirektor Dr. Christof Erdmann sowie (vorn, von links) Leitender Apotheker Hainer Prätorius, Kaufmännischer Leiter Thomas Faust, Leitender Oberarzt Dr. Johannes Veltin und Dr. Gabriele André vom Betriebsärztlichen Dienst.

Chefärzte, Verwaltungsdirektor und Bereichsleitungen am Krankenhaus Eichhof haben sich in einer gemeinsamen Aktion gegen Grippe impfen lassen. Als gutes Beispiel für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen die Verantwortlichen des Lauterbacher Krankenhauses bei der Schutzimpfung vor dem anstehenden Winter allen voran gehen.

„Wir wollen die Impfbereitschaft innerhalb des Personals erhöhen und sehen uns hier in einer wichtigen Vorbildfunktion“, erklärt die Organisatorin der Aktion, Pflegedirektorin Kathrin Kleine. Sie fügt hinzu: „Die hohe Anzahl an Influenza-Erkrankten im letzten Winter hat uns dazu veranlasst, nochmals auf die Bedeutung des Eigenschutzes, aber auch auf die Verantwortung gegenüber unseren Patienten hinzuweisen.“

„Noch immer hält sich hartnäckig das Gerücht, dass man durch die Impfung eine Grippe auslösen kann. Diese Angst ist unbegründet, da es sich um einen Totimpfstoff handelt, der keine Influenza auslösen kann“, klärt Betriebsärztin Dr. Gabriele André auf. Lediglich, wenn in eine beginnende Erkältung hinein geimpft werde, könne es zu grippeähnlichen Symptomen kommen.

Dass das ärztliche und pflegerische Personal, aber auch Verwaltungsmitarbeiter und Angestellte der Küche und im Reinigungsdienst das kostenlose Angebot am Krankenhaus Eichhof möglichst großflächig annehmen, hofft auch Verwaltungsdirektor Dr. Christof Erdmann. „Durch regelmäßige Grippeschutzimpfungen werden über Jahre hinweg auch wiederkehrende Stämme eingedämmt. Natürlich verändern sich die Erreger im Laufe einer Erkältungsperiode, doch keine Impfung ist gerade für Menschen, die bei ihrer Arbeit viel Kontakt mit anderen Personen haben, keine Option“, mahnt der Verwaltungsdirektor.

Insbesondere im Krankenhaus sei die hohe Kontaktdichte mit Patienten, Angehörigen und Besuchern ein unerlässliches Mittel, um sich selbst und das Umfeld zu schützen.


Chefärzte und Leitungskräfte appellieren ebenso an das Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter: „Wir hatten im vergangenen Jahr ein heftige Grippewelle und die Influenza hat viele so richtig umgehauen. Das soll sich möglichst nicht wiederholen“, warnen die Mediziner. Neben vitaminreicher Mischkost, Sport, frischer Luft und dem unerlässlichen Händewaschen sei die Grippeschutzimpfung zur Vermeidung einer Ansteckung unerlässlich.

Und Dr. Gabriele André rät: „In Anlehnung an die Empfehlung durch das Robert-Koch-Institut (RKI) sollten sich insbesondere Personen ab 60 Jahre, Menschen mit chronischen Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislauf-Systems oder anderen Krankheitsbildern, wie Diabetes oder Stoffwechselstörungen ebenso impfen lassen, wie all diejenigen, die in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr arbeiten“, so die Betriebsärztin und empfiehlt dem Personal des Krankenhauses Eichhof eindringlich, das kostenlose Angebot der Impfung anzunehmen.