Dem Darmkrebs keine Chance geben

Informationsveranstaltung zum Thema Darmerkrankungen am Krankenhaus Eichhof.

Der Darm gilt gemeinhin als Gesundheitszentrum des Menschen. Kommt es zu einer Erkrankung dieses so wichtigen Organs, kann das im Ernstfall zu Darmkrebs führen. Welche Möglichkeiten die moderne Medizin in der Früherkennung, Therapie und Chirurgie parat hält, darüber referieren bei einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 4. November, 18 Uhr, in der Cafeteria des Lauterbacher Krankenhauses die beiden Chefärzte der Abteilungen Allgemein- und Viszeralchirurgie und Innere Medizin/Gastroenterologie Dr. Rüdiger Hilfenhaus und Dr. Johannes Roth.

Darmkrebs - genauer gesagt Dickdarmkrebs - ist in mitteleuropäischen Ländern bei Frauen der zweithäufigste und bei Männern der dritthäufigste bösartige Tumor. Oftmals entsteht er aus Darmpolypen, die sich in der Dickdarmschleimhaut bilden. Die Heilungschancen sind umso größer, je früher der Tumor erkannt und beseitigt wird.

In ihrem Vortrag „Bösartige Erkrankungen des Dickdarms - umfassende Darstellung aus internistischer und chirurgischer Sicht“ gehen die beiden anerkannten Mediziner auf die Möglichkeiten der Früherkennung mittels Stuhltest oder Darmspiegelung ebenso ein wie auf moderne Therapieansätze und chirurgische Optionen.

Welche Rolle genetische Dispositionen, ein ungesunder Lebensstil oder das Gewicht bei einer Darmerkrankung spielen, darüber informieren die Chefärzte am Krankenhaus Eichhof ebenso wie über Präventionsmaßnahmen mittels körperlicher Aktivität und gesunder Ernährung. Für Menschen, die einer Risikogruppe angehören oder an bestimmten Vorerkrankungen leiden, gelten darüber hinaus besondere Empfehlungen, auch diese kommen im Vortrag zur Sprache.

Interessierte können sich zur Informationsveranstaltung in der Cafeteria des Krankenhauses Eichhof, 1. Untergeschoss, eintragen lassen.

Um Anmeldung wird bis zum 28. Oktober gebeten an: hildebrandt(at)eichhof-online.de  oder unter 06641 82-364. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Einlass ist nach 2G nur mit gültigem Impf- oder Genesungsnachweis möglich.