Altenpflegehelferinnen schließen Ausbildung erfolgreich ab

Sozialstation Eichhof verstärkt Engagement zur Nachwuchssicherung.

Über den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zur Altenpflegehelferin freuen sind (von links) Julia Kutzner, Jutta Schmidt, Albena Naggar, Serpil Memic und Solveig Gallerani.

Drei Pflegekräfte der Sozialstation Eichhof haben im September ihre Ausbildung zur Altenpflegehelferin erfolgreich abgeschlossen. Zwei der drei Mitarbeiterinnen bleiben dem ambulanten Pflegedienst unter dem Dach der Eichhof-Stiftung Lauterbach erhalten, eine Pflegekraft verändert ihren Wohnort und verlässt aufgrund dessen Lauterbach.

„Wir haben uns die Nachwuchssicherung verstärkt zur Aufgabe gemacht, um den Herausforderungen in der Pflege mit eigenen, qualifizierten Mitarbeitern begegnen zu können“, sagt Pflegedienstleitung Serpil Memic. „Wir handeln, indem wir alles dafür tun, unsere künftigen Fachkräfte selbst erfolgreich auszubilden und ihnen dann im Anschluss die entsprechenden Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen.“

Die drei Absolventen Solveig Gallerani, Julia Kutzner und Albena Naggar konnten während ihrer Ausbildung auf ein enges Netzwerk an kompetenten Kollegen und erfahrenen Praxisanleiterinnen zurückgreifen. Auch im theoretischen Teil der Ausbildung wurden die Pflegekräfte intensiv betreut.

Julia Kutzner und Solveig Gallerani waren zuvor bereits als Hauswirtschafterinnen in der Sozialstation Eichhof beschäftigt und erhielten dank ihrer Tätigkeit einen Einblick in die  vielfältigen Aufgaben in der Altenpflege. „Uns hat die Arbeit mit älteren und pflegebedürftigen Menschen so viel Freude gemacht, dass wir uns weiterqualifizieren und unseren Verantwortungsbereich im Berufsleben erweitern wollten. Das Vertrauensverhältnis, das sich im häuslichen Umfeld sehr schnell einstellt, gibt eine große Zufriedenheit zurück“, sagen die neuen Altenpflegehelferinnen einstimmig.

Seit 2010 werden in Lauterbach und an den Standorten in Schwalmtal, Schlitz und Wartenberg erfolgreich nicht nur Berufsanfänger, sondern auch Quereinsteiger und vor allem auch Frauen, die zum Beispiel nach der Familienpause eine neue Herausforderung suchen, ausgebildet. „Der steigende Pflegebedarf zieht zwangsläufig einen höheren Fachkräftebedarf nach sich. Um unsere Stellung als Ausbildungsbetrieb weiter auszubauen, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, mit einer fundierten und qualitativ hochwertigen Ausbildung Nachwuchskräfte und auch Wiedereinsteiger in einem Beruf auszubilden, der neben der fachlichen Qualifikation eine hohes Maß an Empathie und Engagement mit sich bringt“, erklärt Praxisanleiterin Jutta Schmidt, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Olga Schaichutdinova erste Ansprechpartner für die Auszubildenden sind. Seit 2010 wurden in Lauterbach bereits 11 Altenpflegerinnen und 14 Altenpflegehelferinnen erfolgreich ausgebildet, zwei Altenpflegehelferinnen bildeten sich weiter, indem sie anschließend die verkürzte Ausbildung zur Altenpflegerin absolvierten.

Dass dieses Engagement als Teamleistung zu sehen ist, bestätigt Pflegedienstleitung Serpil Memic nur zu gerne. „Wir legen Wert auf Teamgeist und bemühen uns, mit hoher Flexibilität den Wünschen und Bedürfnissen unserer Mitarbeiter im Zusammenspiel zwischen Beruf und Familie entgegenzukommen, ohne dass unsere Pflegebedürftigen Abstriche bei der Betreuung und Versorgung machen müssen“, sieht Serpil Memic den Grund dafür, dass viele Auszubildende nach dem Examen gerne bei der Sozialstation Eichhof bleiben. Darüber hinaus erhielten die Auszubildenden bereits früh das Angebot zur Übernahme in ein tarifliches Arbeitsverhältnis nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung.