Mit einem neunsitzigen Mercedes Sprinter unterstützt die private Förderorganisation „Aktion Mensch“ die Tagesstätte Lauterbach der Vogelsberger Lebensräume (VLR). Das Fahrzeug wurde jüngst an deren Leiter Roland Bamberger und an die Leiterin des Regionalzentrums Lauterbach Sabrina Borho übergeben.
Ausflüge, Gruppenveranstaltungen und Fahrdienste: Die Vogelsberger Lebensräume (VLR) gGmbH, eine Tochtergesellschaft der Eichhof-Stiftung Lauterbach, bietet ein umfangreiches Portfolio an den unterschiedlichsten Standorten im Vogelsberg mit diversen Einrichtungen für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung und in schwieriger Lebenslage. Um neben den pädagogischen und sozialen Inhalten auch allen administrativen und logistischen Aufträgen gerecht zu werden, ist Flexibilität eine wichtige Voraussetzung. Insbesondere Hol- und Bringdienste, Alltags- und Freizeitaktivitäten, therapeutische Maßnahmen oder Fahrten für Gruppenausflüge gehören dabei zum täglichen Geschäft.
„Unser Einzugsgebiet reicht über den gesamten Vogelsberg. Von Grebenhain bis Kirtorf, von Mücke und Homberg bis nach Schlitz, betreuen die Regionalzentren in Lauterbach und Alsfeld unsere Klienten. Dafür ist die Mobilität durch ein Transportfahrzeug unbedingte Voraussetzung, um ein umfassendes Angebot für die von uns betreuten Menschen zu realisieren und nachhaltig zu sichern“, erklärt Roland Bamberger.
Das sieht auch Sabrina Borho so: „Ich bin sehr dankbar dafür, dass „Aktion Mensch“ uns unterstützt. Heutzutage ist es ja nicht selbstverständlich, dass man etwas geschenkt bekommt. Dabei sind Gemeinsamkeit erfahren und Aktivitäten im Team erleben ein wichtiger Faktor unserer Arbeit. Und um den Klienten die Teilhabe zu ermöglichen, müssen wir auch für den Transport sorgen.“ Mit dem Sprinter stehe nun eine Möglichkeit zur Verfügung, auch die weiteren Wege des ländlich geprägten Raums in der Region zurückzulegen. Besonders Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Verhältnisse oder mangelnder Infrastruktur nur schwer am sozialen Leben teilnehmen können, werden dadurch besser einbezogen, indem sie abgeholt und nach Hause zurückgebracht werden, sagen die beiden erfahrenen Pädagogen.
Die Förderidee von „Aktion Mensch“ ist es, Menschen mit Behinderung oder in besonderen sozialen Schwierigkeiten alle Lebensbereiche zugänglich zu machen. Insbesondere im Förderprogramm Mobilität liegt der Fokus darauf, Tagesförderstätten oder ambulante Wohnformen zu unterstützen, damit diese ihren Klienten die Möglichkeit eröffnen können, aktiv am Leben in der Nachbarschaft, im Quartier oder in Stadt und Region teilzuhaben.
„Maximal 70 Prozent der Investition sind förderfähige Kosten durch „Aktion Mensch“.
30 Prozent müssen als Eigenmittel aufgebracht werden, ebenso wie alle Folgekosten, die durch den Betrieb des Fahrzeuges entstehen“, erklärt Roland Bamberger und ergänzt: „Es ist eine wichtige Grundlage für unsere Arbeit, dass wir in der Lage sind, flexibel und angepasst auf die Bedürfnisse unserer Klienten eingehen zu können. So haben wir beispielsweise in der Vorweihnachtszeit einen Weihnachtsmarkt in Lauterbach organisiert, an dem dank des Sprinters auch die Menschen aus dem Einzugsgebiet der Tagesstätte in Alsfeld teilnehmen konnten. Das ist großartig und versetzt uns in die Lage, übergreifende Angebote für alle zu machen. Wir sind „Aktion Mensch“ zutiefst dankbar für die großartige Unterstützung.“
