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Mehr Lebensqualität dank Gelenkprothese



Chefarzt Dr. Jürgen Ludwig erhält hervorragende Zuschauerkritik für Vortrag.

Dr. Jürgen Ludwig (rechts) nahm sich Zeit, auf die vielen Fragen aus dem Auditorium zu antworten.
Dr. Jürgen Ludwig (rechts) nahm sich Zeit, auf die vielen Fragen aus dem Auditorium zu antworten.

Mit Bestnoten für seine hohe fachliche Qualifikation und die verständliche Art des Vortrags hat der Chefarzt Unfall- und Orthopädische Chirurgie und Leiter des EndoProthetikZentrums Lauterbach Dr. Jürgen Ludwig die zahlreich erschienenen Zuhörer begeistert. Wege aus dem Schmerz dank Gelenkprothese sei ein Mehr an Lebensqualität für Betroffene, lautet das Fazit des erfahrenen Chirurgen.

Dr. Ludwig ging intensiv darauf ein, welche Gelenke in der modernen Medizin ersetzt werden können. So seien es nicht nur Hüft- und Kniegelenke, sondern oft auch Fingergelenke, Schulter- oder Sprunggelenke bis hin zum Ellenbogengelenk, die für ein Implantat in Frage kämen. Als wesentliche Ursachen für Beschwerden am Skelett nannte der Chefarzt neben Arthrose auch Knochenbrüche, Tumore oder Knochennekrosen.

Welche Untersuchungen und individuellen Diagnosen notwendig sind, welche verschiedenen Implantate es gibt, aber auch der Umgang mit Komplikationen bei einer Operation fanden Eingang in den Vortrag des Leiters des EndoProthetikZentrums Lauterbach. Präventionsmaßnahmen und wirksame Alternativen zur Operation, wie zum Beispiel die Hyaluronsäure Therapie, wurden in der Präsentation ebenso erläutert. Eindringlich warb der Chefarzt für Zentren als Anlaufstelle für Betroffene. Allein am EndoProthetikZentrum Lauterbach würden mittlerweile fast vierhundert Endoprothesen (Stand 2016) pro Jahr eingesetzt, verlangt würden mindestens 100 pro Jahr. „Jeder qualifizierte Operateur muss über einen Zeitraum von fünf Jahren mindestens 50 Endoprothesen pro Jahr einsetzen“, erklärte Dr. Ludwig. Standardisierte Behandlungswege und eine jährliche Zertifizierung würden das hohe Qualitätsniveau zusätzlich bestätigen. Im Fall des EPZ Lauterbach würde die Vor- und Nachsorge aus einer Hand durch die Verzahnung mit dem Orthopädischen Zentrum am Eichhof Dres. Ludwig/Pleser sichergestellt.

Eine neuartige Behandlungsmethode, die Dr. Ludwig an diesem Abend vorstellte, ließ das interessierte Publikum aufmerken. Der Mediziner informierte über eine innovative Arthrosetherapie und die neuartige MBST Kernspinresonanz-Therapie, die es möglich macht, ohne Operation, Spritzen oder Medikamente zu behandeln und die eine hohe Erfolgsrate aufweist. Zu diesem Thema findet am Mittwoch, 7. Juni, um 18 Uhr ebenfalls im Atrium eine separate Veranstaltung statt. Diese Therapie sei auch für Patienten mit Osteoporose, Stoffwechselstörungen des Knochens, Sport- und Unfallverletzungen oder Bandscheibenschäden wirksam, so der Chefarzt.

Eichhof-Stiftung Lauterbach

31.05.2017