Begleitetes Wohnen für Abhängigkeitserkrankte in Kooperation mit der Jugend- und Drogenberatung - Suchthilfe im Vogelsbergkreis
Begleitetes Wohnen in Familien ist eine ambulante Betreuungsform, die es erwachsenen abhängigkeitserkrankten Menschen ermöglicht, außerhalb einer stationären Einrichtung an einem normalen Lebensalltag in einer Gastfamilie teilzunehmen. Ziel ist es, die Klientinnen und Klienten zu einem Leben in größtmöglicher Eigenständigkeit und Selbstbestimmung in allen persönlichen, beruflichen und sozialen Bereichen hinzuführen.
An wen richtet sich dieses Angebot?
Das Begleitete Wohnen kommt für erwachsene Menschen im Sinne des § 53 SGB XII in Betracht, die nicht
- allein in einer Wohnung bzw. im Betreuten Wohnen leben können
- von ihren Familien betreut werden (können)
und ansonsten stationär in einer Einrichtung versorgt werden müssten.
Das Angebot gilt auch für suchtkranke Menschen, die bereits in stationären Einrichtungen leben und dieser Form der Hilfe nicht (mehr) bedürfen.
Das Begleitete Wohnen in Familien für Abhängigkeitserkrankte der Vogelsberger Lebensräume und der Suchthilfe ist ein Angebot für
- abhängigkeitskranke Männer und Frauen, unabhängig von ihren Suchtstoffen,
- Menschen mit Doppeldiagnosen und
- chronisch mehrfach beeinträchtigte abhängigkeitskranke Menschen,
die eine Abstinenzentscheidung getroffen haben.
Christine Müller-Wolff
Dipl. Sozialpädagogin
Tel.:06631/91183-33
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