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Sechs Pflegekräfte schlossen Qualifizierungen erfolgreich ab



Das Medizinische Zentrum in Lauterbach investiert in die Qualität seiner Mitarbeiter: Die Pflegedienstleitungen Irmgard Raasch und Ingeborg Schaub-Eiffert sowie Verwaltungsdirektor Dr. Christof Erdmann gratulierten sechs Krankenschwestern und Pflegern zu erfolgreich absolvierten Fort- und Weiterbildungen.

Stolz auf die absolvierten Fortbildungen (von links): Martina Hobler, Sven Kanzler, Sabine Linn, Sigrid Poch, Tilly Spillner, Ingeborg Schaub-Eiffert, Marco Peppler, Irmgard Raasch und Dr. Christof Erdmann.
Stolz auf die absolvierten Fortbildungen (von links): Martina Hobler, Sven Kanzler, Sabine Linn, Sigrid Poch, Tilly Spillner, Ingeborg Schaub-Eiffert, Marco Peppler, Irmgard Raasch und Dr. Christof Erdmann.

"Bessere Fachkenntnisse der Beschäftigten bedeuten eine höhere Qualität der medizinischen und pflegerischen Versorgung. Deshalb versuchen wir, dass möglichst viele Mitarbeiter, die nach der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger zusätzlich zwei Jahre Berufserfahrung erworben haben, zur Fachkraft weitergebildet werden", erklärte Schaub-Eiffert. Im Intensivbereich haben heute 6 von 24, in der Anästhesie 5 von 7 und im OP 9 von 15 Mitarbeitern die Fachweiterbildung abgeschlossen. Dies sei im Vergleich zu anderen Häusern überdurchschnittlich viel. Das Krankenhaus stellt die Teilnehmer für die Kurse frei und übernimmt die Lehrgangskosten.

Weil Menschen immer älter werden, kommt der Altersmedizin (Geriatrie) eine wachsende Bedeutung zu. Dazu gehören das Vorbeugen, Erkennen und Behandeln von Krankheiten. Um in diesem Bereich die Qualität der Versorgung zu erhöhen, absolvierte Sven Kanzler, seit elf Jahren Krankenpfleger in der Eichhof-Geriatrie, im Asklepios-Bildungszentrum für Pflegeberufe in Wiesbaden die zwei Jahre dauernde berufsbegleitende Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger in der Rehabilitation. Die Ausbildung umfasste 720 Stunden Theorie und 800 Stunden Praxis in Spezialeinrichtungen für Rehabilitation, Frührehabilitation, Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und Gerontopsychiatrie.

Tilly Spillner, seit sieben Jahren Mitarbeiterin des Krankenhauses, besuchte an der Universitätsklinik Marburg eine zwei Jahre dauernde, berufsbegleitende Weiterbildung zur Fachkraft für Intensivpflege und Anästhesie. Sie absolvierte allein 800 Stunden fachtheoretischen und fachpraktischen Unterricht. Die Prüfungen für beide Fachweiterbildungen wurden von Experten des Regierungspräsidiums Darmstadt abgenommen.

Sigrid Poch, Bereichsleiterin in der Psychiatrie, die seit 32 Jahren im Eichhof-Krankenhaus arbeitet, absolvierte im Bonifatiushaus Fulda eine neunmonatige Weiterbildung im Pflegemanagement und in der Mitarbeiterführung. Die Ausbildung umfasste 240 Stunden fachtheoretischen Unterricht.
Marco Peppler, seit neun Jahren Mitarbeiter der Intensivstation, bildete sich zum Wundexperten weiter. Die Ausbildung an den Universitätskliniken Gießen und Marburg umfasste 112 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht. Damit sind nun zwei Mitarbeiter des Eichhof-Krankenhauses Wundexperten. Martina Höbler und Sabine Linn erhielten die Zertifikate als Schmerzexperten; sie hatten sich sieben Monate lang an der Universitätsklinik Marburg weitergebildet. Damit stehen im Eichhof-Krankenhaus jetzt vier eigene Schmerzexperten zur Verfügung. Die Mitarbeiter mit Zusatzausbildung stehen allen Bereichen beratend zur Seite, sodass das erworbene Wissen allen Patienten im Haus zugutekommt.

Die Pflegedienstleitungen Ingeborg Schaub-Eiffert und Irmgard Raasch freuen sich, dass das Eichhof-Krankenhaus so viele Mitarbeiter besitzt, die Energie und Freizeit in ihre Weiterbildung investieren. Sie danken auch den Kollegen für die Unterstützung während der Abwesenheit der sich qualifizierenden Kollegen und der Krankenhausleitung für die Bereitschaft, die Fortbildung zu unterstützen.

Medizinisches Zentrum Eichhof

08.12.2010