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Schwerverletzte und Kranke werden noch effektiver versorgt



Eichhof-Krankenhaus als Traumazentrum zertifiziert / Technische Ausstattung zukunftsweisend.

Stolz auf die Zertifizierung und die hochmoderne Ausstattung der Notaufnahme (von links): Pflegedienstleitung Irmgard Raasch, Ärztlicher Direktor Dr. Norbert Sehn, Verwaltungsdirektor Dr. Christof Erdmann, Qualitätsmanagementbeauftragte Rose-Marie Roux und Dr. Jürgen Ludwig, Chefarzt für Unfall- und Orthopädische Chirurgie.
Stolz auf die Zertifizierung und die hochmoderne Ausstattung der Notaufnahme (von links): Pflegedienstleitung Irmgard Raasch, Ärztlicher Direktor Dr. Norbert Sehn, Verwaltungsdirektor Dr. Christof Erdmann, Qualitätsmanagementbeauftragte Rose-Marie Roux und Dr. Jürgen Ludwig, Chefarzt für Unfall- und Orthopädische Chirurgie.

Das Medizinische Zentrum Eichhof in Lauterbach ist als lokales Traumazentrum innerhalb des Traumanetzwerkes Osthessen zertifiziert worden. Das Zertifikat belegt, dass Schwerverletzte und schwerkranke Patienten im Schockraum der Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme nach den Kriterien des Weißbuches der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) schnell und effektiv versorgt werden.

Mit der Teilnahme am Traumanetzwerk (TNW) verpflichtet sich das Lauterbacher Krankenhaus, rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche unter optimierten Strukturen Schwerverletzte aufzunehmen und zu versorgen. Initiiert wurde die Bildung der Traumanetzwerke 2006 von der DGU. Ziel ist, die Versorgung von Schwerverletzten zu verbessern.

Das Traumanetzwerk Osthessen war das erste komplett zertifizierte Netzwerk in Hessen. Mit dem Umzug in den Krankenhausneubau haben die Lauterbacher Krankenhausmediziner den bereits nach modernsten Kriterien gebauten und eingerichteten Schockraum nun nach den Vorgaben des Weißbuchs eingerichtet.

Die kurzen Wege von der Krankenwagenzufahrt, zum Röntgen und zum Computertomografen, der direkte Fahrstuhl in den OP sowie die Einrichtung eines Notfall-OPs in der Notaufnahme wurden von der Zertifizierungskommission als zukunftsweisend gelobt.
Mit der Beteiligung am Traumanetzwerk ist auch die Weiterverlegung eines Patienten gesichert. Nach einer optimalen Erstversorgung können Schwerverletzte, sofern sie nicht im Eichhof weiterversorgt werden können, in eines der überregionalen Traumazentren des Traumanetzwerkes Osthessen in Fulda oder Bad Hersfeld weiterverlegt werden. Alle beteiligten Kliniken verfügen über ein Traumatelefon, mit dem Patienten direkt und ohne Zeitverlust bei einem kompetenten Mitarbeiter angemeldet werden können.

Die Einrichtung und Organisation der Schockraumabläufe kommt aber nicht nur Verletzten, sondern auch lebensbedrohlich erkrankten internistischen Patienten zugute. Dem Traumanetzwerk Osthessen gehören neben dem Lauterbacher Krankenhaus das Klinikum Fulda als Maximalversorger, das Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda, das Klinikum Bad Hersfeld sowie die Krankenhäuser in Gelnhausen, Schlüchtern, Hünfeld und Rotenburg/Fulda an.

Medizinisches Zentrum Eichhof

22.01.2011