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Regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung
Tipps zum Vorbeugen gegen Demenz

Eine bereits eingetretene Demenzerkrankung lässt sich in der Regel nicht mehr rückgängig machen. „Es gibt jedoch Möglichkeiten, das Risiko, dass man erkrankt, zu reduzieren. Zum Vorbeugen ist es nie zu spät“, riet Psychiatrie-Oberarzt Stefan Wiegand in seinem Vortrag.
Er empfahl dazu, sich jeden Tag mindestens 30 Minuten zu bewegen („das muss kein Sport sein; spazieren gehen reicht. Wichtig ist die Regelmäßigkeit“). Mit dem Rauchen aufzuhören und eine gesunde Ernährung seien ebenfalls zu empfehlen, wobei ein leichtes Übergewicht zu tolerieren sei. Musik machen, im Chor singen und Neues lernen wie etwa eine Fremdsprache helfe ebenfalls, nicht zuletzt deshalb, weil diese Tätigkeiten den Menschen in Gesellschaft bringe.
Geistige Tätigkeit helfe, schwindende Hirnkapazitäten zu kompensieren und so länger beschwerdefrei zu bleiben. Diabetes und Bluthochdruck müsse man von einem Arzt einstellen lassen.
„Wenn es geistige Ausfallerscheinungen gibt, muss schnell ein Mediziner eingeschaltet werden – am besten jemand, der sich mit Demenz auskennt“, sagte Wiegand. Ein Experte könne die Entwicklung der Demenz spürbar bremsen.
Mehr Informationen gibt es im Internet auf der Seite des Bundesfamilienministeriums (www.wegweiser-demenz.de) und der Homepage des Instituts für Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (www.gesundheitsinformation.de).
