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Pfarrer Klaffehn an die Spitze gewählt
Förderverein unterstützte Diakoniestation finanziell.
In der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Diakoniestation Lauterbach gab es im Vorsitz einen Wechsel. Nachfolger von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung, der den Verein von Anfang an geführt hatte, wurde Pfarrer Stefan Klaffehn. Aus dem seitherigen Vorstand schieden außer Dr. Jung auch Elke Dechert, Beate Mecugni und Christel Hayn aus.
Wilfried Haas dankte besonders Volker Jung für seine erfolgreiche Arbeit. Volker Jung bedankte sich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für die überaus gute Zusammenarbeit.
Aus Jungs Bericht ging hervor, dass der Förderverein 2008 188 Mitglieder hatte. Aus Mitgliedsbeiträgen und Einzelspenden wurden vom Vorstand der Diakoniestation 2 000 Euro zur Mitfinanzierung von Fortbildungsmaßnahmen und 1 000 Euro für Geschenke bereitgestellt. Weiterhin bestehe die Möglichkeit, bei sozialen Notlagen in Einzelfällen auch Pflegemaßnahmen zu fördern.
Aus dem Bericht der Rechnerin ging hervor, dass die Finanzen des Vereins geordnet sind. Aus der Arbeit der Diakoniestation berichtete Hanne Steuernagel. Sie dankte vorab Jung für seine zwölfjährige Tätigkeit und seine vielen Initiativen, insbesondere die finanzielle Unterstützung verschiedener Projekte. In den Dank wurden auch die ausscheidenden Vorstandsmitglieder mit einbezogen. Steuernagel lobte den Förderverein für seine vielfältige und wertvolle Unterstützung bei der Anschaffung von Dienstfahrzeugen, Unterstützung bei Fortbildungsmaßnahmen, Anschaffung von Hilfsmitteln sowie Mitteln für Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke für die Patienten. Die Station sei zu einem leistungsstarken Pflegeunternehmen gewachsen, das seit 2004 nach dem Diakoniesiegel Pflege zertifiziert ist. Die Angebotserweiterungen in den Bereichen Palliativpflege, Betreuung und Wundversorgung wurden gut angenommen. Die Pflege und Versorgung schwerstkranker und sterbender Patienten sei durch eine ausgebildete Palliativschwester deutlich verbessert worden. Wichtig sei für die Betroffenen und ihre Angehörigen, dass sie jederzeit mit einem Arzt oder einer Schwester Kontakt aufnehmen konnten und dass mögliche Komplikationen bereits im Vorfeld besprochen wurden. Die Wundmanagerin nehme ihre Aufgaben engagiert wahr, sei über Problemwunden informiert und führe regelmäßig Wundvisiten durch. Im Wachstumsbereich Betreuung seien sieben Mitarbeiterinnen tätig. Seit Erhöhung der besonderen Betreuungsleistungen hätten sich die Aufträge mit steigender Tendenz verdreifacht. Zurzeit sind in der Diakoniestation 75 Mitarbeiterinnen beschäftigt, die mit 31 Fahrzeugen morgens für ihre Patienten unterwegs seien. Dazu kämen drei Nachmittagstouren, 18 Wochenend-Frühdienst- und elf Wochenend- und Werktagsabenddienstouren. Im Berichtsjahr wurden 482 Patienten im Einzugsgebiet der Diakoniestation gepflegt. Zur Versorgung der Patienten wurden 110 657 Pflegeeinsätze erbracht. Im Jahre 2008 leisteten die Mitarbeiterinnen der Diakoniestation fast 69 000 Stunden und 6 000 Überstunden. Die Mitarbeiterinnen, so Steuernagel, verrichteten ihre Arbeit mit sehr viel Einfühlungsvermögen, Fachkompetenz, hohem Engagement und sehr viel persönlicher Zuwendung. Dies werde immer wieder in persönlichen und telefonischen Kontakten mit Patienten und Angehörigen bestätigt. Dafür bedankte sich Hanne Steuernagel. Im Anschluss referierte der Chefarzt der Chirurgie im Krankenhaus Eichhof, Dr. med. Jürgen Ludwig über "Arthrosen und deren Behandlungsmöglichkeiten".
Der Vorstand
- Vorsitzender: Stefan Klaffehn
- Stellvertreter: Wilfried Haas
- Schriftführerin: Liesel Rühl
- Rechnerin: Gerda Diezemann
- Beisitzerinnen: Margit Grein, Hanne Steuernagel und Roswitha Katzmann
