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Für Patienten, Pflegekräfte und ein Hospital in Rumänien
Eichhof-Krankenhaus investiert 300.000 Euro in Pflegebetten und spendet alte Betten.

Zwei gute Taten hat das Medizinische Zentrum Eichhof miteinander verbunden: Das Lauterbacher Krankenhaus hat nun auch im Altbau hochmoderne Betten angeschafft. Die dabei ausrangierten Betten werden nun für ein Krankenhaus in Rumänien gespendet. Damit unterstützt der Eichhof die seit zehn Jahren laufenden Hilfsaktionen von osthessischen Rot-Kreuz-Verbänden für das Rote Kreuz in Focsan, 200 Kilometer nördlich von Bukarest.
In dem Neubau des Medizinischen Zentrums Eichhof, der im Frühsommer 2010 bezogen werden konnte, machten die Pflegekräfte sehr gute Erfahrungen mit den neuen Betten. Die hochmodernen Betten bieten den Patienten einen erhöhten Komfort. Vor allem senken sie das Risiko für Wundliegen (Dekubitus). Durch ihre vielfältigen elektrischen Verstellmöglichkeiten erleichtern sie zugleich spürbar den Pflegekräften ihre aufwendige Arbeit.
"Wegen dieser sehr guten Erfahrungen haben wir uns entschlossen, auch die medizinischen Abteilungen im Altbau mit neuen Betten auszustatten. 300.000 Euro haben wir dafür investiert", erklärt Verwaltungsdirektor Dr. Christof Erdmann. Die Mittel bringt die Eichhof-Stiftung, die das Krankenhaus trägt, aus Eigenmitteln auf. Damit sind nun alle medizinischen Abteilungen mit den neuen Betten ausgestattet. Eine Ausnahme macht die Psychiatrische Abteilung, denn in der Psychiatrie werden die Betten in der Regel nur zum Schlafen genutzt; sie sind kein pflegerisches Mittel.
50 voll funktionsfähige Betten wurden dem Roten Kreuz übergeben. "Für die Spende des Lauterbacher Krankenhauses sind wir außerordentlich dankbar. Diese Hilfe ist wertvoll und kommt an", sagte Thomas Müller, Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes Schlitz, bei der Übernahme der Spende.
Die DRK-Kreisverbände Lauterbach, Fulda, Hünfeld und Frankfurt sowie die DRK-Ortsverbände Schlitz, Hünfeld und Eichenzell führen aktuell ihre insgesamt zwölfte Hilfsaktion für Focsan in Nord-Rumänien durch. Mit fünf Lastzügen und zwei VW-Bussen sind die 19 Helfer in das Land an der Donau aufgebrochen. Insgesamt 35 Tonnen Hilfsmaterial, von Bekleidung über Kinderwagen, Spielzeug, Plüschtiere und Rollstühle bis zu Schulmöbeln, haben die Osthessen im Gepäck - und eben die 50 Betten aus Lauterbach. "Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir mit unserer Investition nicht nur Patienten und Pflegekräften in Lauterbach helfen, sondern auch einen wichtigen Beitrag für die Hilfe in Rumänien leisten können", bilanziert Dr. Erdmann zufrieden.
