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Bodenständig, bescheiden, aber doch ein Hingucker
Kunstobjekt "Vier Elemente" wird von den Besuchern bestaunt.
Es war - neben der modernen Medizintechnik - das am meisten bestaunte Objekt am Tag der offenen Tür: Das mehrere Etagen hohe Kunstobjekt "Vier Elemente", welches den Lichthof im Neubau, das sogenannte Atrium, optisch dominiert.
Die doppelte Säule des Künstlers Franz Josef Maria Wittekind symbolisiert die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. "Jedes in Abhängigkeit zu dem anderen stehend, weisen sie auf das Wesen des Ganzen hin. Nur im harmonischen Zusammenspiel ist Leben möglich", erklärt der Künstler die Grundidee des Objektes.
Das Kunstwerk besteht aus zwei Säulen, einer leuchtenden roten Säule, das Feuer darstellend, und einer blauen, an der Wasser herunter plätschert. Die rote Säule steht in einem Bett aus Basaltkies - deutlicher Hinweis auf den vulkanischen Ursprung der Region. Das Element Luft, dargestellt durch an dünnen Fäden aufgehängte, kleine gläserne Rhomben, reflektiert das einfallende Licht und projiziert es an die Wände.
Das Kunstwerk soll nach dem Wunsch der Krankenhausleitung drei Dinge kombinieren: Es soll als Visitenkarte des Hauses wirken und die Etagen optisch miteinander verbinden. Das Kunstwerk soll einen Aha-Effekt beim Betreten des Krankenhauses auslösen, dabei aber bescheiden, bodenständig und nicht protzig wirken. Schließlich soll es Ruhe und Gelassenheit ausdrücken. "All diese Ziele erfüllt das Kunstobjekt", sagt Verwaltungsdirektor Dr. Christof Erdmann.


